Unsere Schule

Nach einer umfangreichen Sanierung der ehemaligen Kaserne der damaligen Grenztruppen von 1991 bis 1992 bietet unser Schulgebäude den Schülerinnen und Schülern seit dem 01.08.1992 gute Voraussetzungen zum Lernen.




Das sehr großflächige Schulgelände nutzen die Schulkinder zur Erholung und zum Spaß und Spiel. Es vereint viele sehr gute Bedingungen um bei Schülern und Schülerinnen enge Verbundenheit mit der Natur zu entwickeln.

Einige Bilder unserer Schule finden Sie unter dem Punkt (Schüler/Bilder) !


       
       
       

Unsere Schule



Staatliche Grundschule
„Am Rusteberg“Hauptstr. 1b
37318 Rustenfelde
Tel. 036081/61524
Fax 036081/60504
E-Mail: ( Siehe Kontakt )



Vorwort
1. Die Schule

Unsere Schule liegt in einem sehr ländlichen Gebiet, am Ortseingang von
Rustenfelde am Fuße des Rusteberges. Daher trägt die Schule den Namen
Staatliche Grundschule „Am Rusteberg“ Rustenfelde.
Die ehemalige NVA-Kaserne wurde zu einer modernen zweigeschossigen
Grundschule umgebaut und im August 1992 eröffnet.
Sie ist umgeben von einem großzügigen Außengelände, das viel Platz und
Möglichkeiten für Spaß, Spiel und Beschäftigungen im Freien bietet.
Neben dem Schulhof besteht es aus mehreren kleinen Spielplätzen, einem
Sandkasten, einem Sportplatz, einer Laufbahn und einem Schulgarten.
Wir sind eine sehr naturverbundene Schule. So haben die Kinder gezielte
Beobachtungsmöglichkeiten am Insektenhotel, am Feuchtbiotop und
Baumlehrpfad. An den Schulhof grenzt eine moderne Sporthalle an.
Sie wurde im Jahr 1996 erbaut und von vielen umliegenden Sportvereinen
unterstützt.
Zum Schwimmunterricht werden die Drittklässler halbjährlich einmal pro
Wochen mit dem Schulbus gefahren.
Nach Unterrichtsende können Ihre Kinder an der verlässlichen
Nachmittagsbetreuung
teilnehmen.
Neben dem Unterrichtsalltag bereichern zahlreiche Aktivitäten unser
Schulleben.
Dazu gehören Klassen-, Schul- und Hortfeste im Jahreskreis, schulinterne
Wettbewerbe, Theaterbesuche und vielfältige Freizeitangebote in den
Ferien. Wir führen jährlich ein Schulprojekt durch. Die Themenangebote
ordnen sich häufig einem Motto unter. In jedem Schuljahr planen wir
mindestens 2 Wandertage. Alle zwei Jahre veranstalten wir einen
gemeinsamen Schulausflug. Die Viertklässler gehen zum Abschluss ihrer
Grundschulzeit auf mehrtägige Klassenfahrt und werdenam Ende der vierten
Klasse feierlich aus dem Grundschulleben verabschiedet.
Der Schülerrat (Klassensprecher der Klassen 2-4) ist ein wesentliches
Mitbestimmungsorgan bei der Gestaltung und Planung unserer schulischen
Vorhaben. Dazu trifft er sich mindestens einmal monatlich. Zu unserer Schule
gehören auch das Frühstück im Klassenraum und das warme Mittagessen im
Speisesaal. Das gemeinsame Essen und Trinken ist mehr als Sättigung; das
soziale Miteinander wird gestärkt, die Kommunikation und ein
gesundheitsförderndes Essverhalten gefördert. All diese Aktionen sind nur
möglich durch das Engagement aller am Schulleben beteiligten Personen.






2. Übersicht zur Ganztagsbetreuung Staatlichen Grundschule
„Am Rusteberg“

2.1. Organisatorische Rahmenbedingungen

Allgemeine Angaben

In unserer Schule lernen 125 Schüler in sieben Klassen.

Angaben zu den Schülern (Schuljahr 2011/2012)


Klassenstufe 1 2 3 4
Schülerzahl 34 26 32 33
Klassen 2 1 2 2







Davon werden 108 Kinder am Nachmittag von 5 Erziehern betreut.

•Ansprechpartner

Schulleiterin: Astrid Franz
Ständige Vertreterin: Brigitte Husstedt
Hortkoordinatorin: Gudrun Teupel
Beratungslehrerin: Melita Gries
Sekretärin: Ursula Gerling
Hausmeister: Albert Rohrberg
Schulsprecher: Anja Weidemann


•Einzugsbereiche

Zum Schulbezirk gehören acht umliegende Dörfer:
Arenshausen, Kirchgandern, Marth, Rustefelde, Rohrberg, Freienhagen,
Schachtebich, Burgwalde.

● Zusätzliche Raumangebote:
- Werkraum
- Kunstraum
- Computerraum
- Turnhalle/Gymnastikraum
- Schulbibliothek
- vier speziell eingerichtete Horträume

Das großzügig angelegte Schulgelände wird je nach Wetterlage ganztägig
genutzt.

Zeitraster des Betreuungsangebotes



Zeit Montag - Freitag
7:45 Uhr bis 11:25 Uhr Unterricht in allen Klassen / Betreuungs und Förderangebote je nach Stundenplan
11:25 Uhr bis 13:30 Uhr Gemeinsames Mittagessen
11:30 Uhr bis 13:05 Uhr Unterricht in einigen Klassen / Betreuungs- und Förderangebote je nach Stundenplan bzw. Gruppenplan
14:00 Uhr bis 15:00 Uhr Betreute Hausaufgabenzeit
15:00 Uhr bis 16:00 Uhr Gemeinsam gestaltete Freizeit !





Ferienbetreuung

Im Rahmen der Ferienbetreuung finden an unserer Grundschule
erlebnisreiche Ferienspiele statt.

Öffnungszeiten: 7.30 Uhr bis 15.00 Uhr
Um inhaltlich und personell optimal arbeiten zu können, ist eine
rechtzeitige Anmeldung zur Ferienbetreuung notwendig.



Gemeinsam gestaltete Freizeit

Die Betreuung unserer Kinder erfolgt in festen und teilweise
geöffneten Gruppen.
Für die geöffneten Gruppen bieten wir
Wahlangebote. Jedes Kind muss sich ein Angebot auswählen.
Die Gestaltung der Betreuungsangebote in festen Gruppen
stellt der Erzieher gemeinsam mit den Kindern in einem Wochenplan auf.













Schulprogramm
Grundschule „Am Rusteberg“

Mit dem vorliegenden Schulprogramm stellen wir unsere Vereinbarungen zur
Gestaltung von Unterricht und Schulleben vor.
Bei der Erfüllung dieser Aufgaben sind Schulträger, Eltern, Lehrkräfte und
Erzieher Partner.

1. Leitbild

„ Mit Kopf, Herz und Hand –lieber gemeinsam – statt einsam !“

1.1. Leitsätze

* Integration

Auch Schüler mit Teilleistungsschwächen finden bei uns soweit wie möglich
ihren Platz.

* Lernvielfalt – Lernen mit allen Sinnen
Wir bieten umfassende Möglichkeiten sich aktiv mit Lerninhalten und aktuellen
Themen auseinander zu setzen.
Wir sorgen durch ein fundiertes Basiswissen für eine nachhaltige Entwicklung

* Wohlfühlen
Unsere offene Ganztagsschule fördert planvolles, schöpferisches und
kreatives Arbeiten in entspannter Atmosphäre.
Wir leben in einem freundlichen Miteinander und begegnen uns mit
gegenseitiger Wertschätzung.

* Persönlichkeitsstärkung
Wir nehmen jeden erst, gehen auf seine Gefühle ein und vermitteln
gesellschaftliche Werte.
2. Bildungsangebote

2.1. Sprachliche und schriftliche Bildung

Welche Bildungsangebote stehen dem Kind zu?

> Bedürfnisse nach Gespräch, Kommunikation durch Briefe, Notizen
nach Texte, darstellendes Spiel
> Kinder sollen sich als Autor, Schauspieler, Nachrichtensprecher,
Moderator u.ä. bestätigen
> Dialoge führen, Schreibkonferenzen, alte und neue Medien nutzen,
vor großem und kleinem Publikum vertraute und unbekannte Themen,
Muße zum Lesen und Schreiben
> Materialsammlungen, Lern- und Erkennungsfortschritte präsentieren
> Zeitungen, Poster, Tagebücher übermitteln Erfahrungen

In welchen pädagogischen Settings erfolgen diese Angebote?

> in unterschiedlichen Situationen
- im Gespräch mit anderen Kindern oder mit Erwachsenen
- in einer großen Gruppe
- Lesefitnesstraining
- im Gespräch mit unbekannten Personen
> im Alltag wiederkehrende Gelegenheiten
> im Deutschunterricht (siehe Punkt 3.3. Schulprogramm)

Welche konkreten Angebote sollen gemacht werden?

> Kinder: Lieblingsgeschichten, widerkehrende Formulierungen,
Lieblingswörter,
Hörbücher, Rollenspiel, hantieren mit Sprache
> in der Familie: interessieren sich im Gespräch, Schreib-und Lesepaten,
stöbern in Büchern, probieren verschiedene Schreibtechniken,
untersuchen historische und moderne Bilderschriften, Zeichen, Symbole,
Pikrogramme, Theaterbesuche, gestalten Reime
> Kinder können: szenisch Darstellen, Erkundigungen einholen, auf materielle
Voraussetzungen z.B. Stifte, Papier usw. zurückgreifen, unterschiedliche
Beschriftungen, Namen untersuchen, Autogramme
> Kinder nutzen die Bücher der Klassenbibliothek
> attraktive Öffnungszeiten der Schulbibliothek ermöglichen das Ausleihen
von Büchern





2.2. Motorische und gesundheitliche Bildung

Welche Bildungsangebote stehen dem Kind zu?

> vielfältige Bewegungsmöglichkeiten schaffen
> Kontakt und Kooperation mit Sportvereinen
> gemeinsame Projekte und AG`s sollen helfen spezifische
Bewegungskonzepte kennenzulernen
> Audio- und Videomedien zur Verfügung stellen
> Kinder über gesunde Ernährung und Bewegungsmöglichkeiten
informieren
> Präventationsarbeit zu Suchterkrankung
> Gewaltpräventation
In welchen pädagogischen Settings erfolgen diese Angebote?

> geeignete Bewegungsräume außerhalb und innerhalb des Unterrichtes
schaffen
> Zeit für vielfältige Bewegungsaktivitäten einräumen
> Musikinstrumente und Medien nutzen
> Projekte zur „Gesunden Ernährung“
> aktive Einflussnahme auf die Umgebung, um Erkrankungen und Unfälle
zu vermeiden (Stressvermeidung)
Welche konkreten Angebote sollten gemacht werden?
> für jede Klasse eine Spiel- und Bewegungskiste bereitstellen
> Ausflüge zu Besuch von Bewegungsveranstaltungen
> Nutzung und Bereitstellung vielfältiger Medien Bücher, PC-Software,
CD`s, Video,…) zum Thema Körper und Bewegung
> Schulveranstaltungen mit Beteiligung örtlicher Sportvereine durchführen
> Erkundung verschiedener Gesundheitseinrichtungen (z.B. Zahnarztpraxen,
Beratungsstellen, Kureinrichtung, Villa Lampe)
> mittel- und langfristige Projekte für den nachhaltigen Schutz der Umwelt
> Präsentationen und Diskussionsrunden
> Ernährungsführerschein
> Sexualerziehung
> Brain – Gym für Kinder
> Sportnachmittag

2.3. Naturwissenschaftliche und technische Bildung

Welche Bildungsangebote stehen dem Kind zu?
> altersgemäße naturwissenschaftliche und technische Sachverhalte beobachten,
erkunden und erklären
(Luft, Wetter, Magnetismus, Werkstoffe, Wasser, Technik)
> durch den Umgang mit Material und Werkzeug, technischen Baukästen und
Experimenten selbständig tätig werden und Interessen wecken
> Einsatz von entsprechenden Werkzeugen bei der Herstellung von einfachen
und komplexen Werkstücken
> Entdecken der belebten Natur durch die Pflege von Pflanzen und die
Beobachtung von Tieren

In welchen pädagogischen Sittings erfolgen diese Angebote?

> alltägliche, jahreszeitlich geprägte oder besondere Anlässe bieten
Gelegenheiten zur Beobachtung und Erforschung
> in unterschiedlichen Lern- und Unterrichtsformen untersuchen und
experimentieren die Schüler
> Arbeitsergebnisse werden dokumentiert und präsentiert
> Es stehen dem Schüler unterschiedliche Lernorte zur Verfügung:
- Schule und Schulgelände
- Schulumgebung (Dorf, Wald, …)
- grünes Klassenzimmer (ega)
- Naturpark Fürstenhagen
- Teilnahme an den Waldjugendspielen
Welche konkreten Angebote sollen gemacht werden?

> Erkundung der ländlichen Umgebung
> anhand von Schulgarten und Naturlehrpfad können jahreszeitliche
Veränderungen beobachtet werden
> Auswahl geeigneter Schulprojekte, um naturwissenschaftliche
Gesetzmäßigkeiten zu erkunden und in Experimenten nachzustellen
> Einsatz unterschiedlicher Baukästen
(technische Baukästen, Getriebebaukästen und Elektrobaukästen)
zum Nachweis technischer Grundlagen.

2.4. Mathematische Bildung

Welche Bildungsangebote stehen dem Kind zu?

> Möglichkeiten schaffen über verschiedene Lösungswege nachzudenken
> Denkprozesse in offenen und systematisch vorbereiteten Lernsituationen
in Gang setzen
> offene systematische und alltagsorientierte Lernsituationen
> Bereiche der Arithmetik, Geometrie und Kombinatorik
> außerschulische Lernorte für anwendungsorientierte Mathematik
(z.B. Längen, Zeitspannen, Gewichte, Geldwerte, Hohlmaße,…)
In welchem pädagogischen Settings erfolgen diese Angebote?
> geeignete Situationen schaffen
> kommunizieren mit mathematischen Begriffen
> zu mathematischen Anlässen sinnvolle Fragen finden
> Umgang mit vielfältigen Materialien um Alltagssituationen zu erkunden
(z.B. Maßbänder, Waagen,…)
> altersgemäße Materialien mit der Möglichkeit zur Selbstkontrolle nutzen
> Matheunterricht (Siehe Punkt 3.4. Schulprogramm)
Welche konkreten Angebote sollen gemacht werden?
> Kinder gehen in Gruppen mathematischen Spielen, Tätigkeiten, Aufgaben,
Themen und Projekten nach
> Computersoftware unterstützt mathematisches Lernen
> Beschreiben und Begründen sinnvoller Rechenwege unter Verwendung
passender mathematischer Begriffe



2.5. Primäre musikalische Bildung

Welche Bildungsangebote stehen dem Kind zu?

> Umgang mit Musikinstrumenten
> Umsetzung von Musik durch rhythmische Bewegungen
> Musik hören
> Musik verschiedener Kulturkreise, Epochen und Genres
> Umgang mit Audio- und Musikvideo – Medien

In welchen pädagogischen Settings erfolgen diese Angebote?

> Erfinden von Musik mit szenarischer Darstellung
> Instrumenten bauen und als Begleitinstrument nutzen
> instumentelle Spielkreise ( musikalisches Zusammenspiel erleben)
> Pflege eines bestimmten Liederrepertoires
> Musik in seiner Vielfalt kennenlernen
> Wechselspiel von Musik und Bewegung erfahren (Stimme, Instrument, CD,…)
> Besuch von Konzerten
> Erlernen vorgegebener Bewegungs- und Tanzelemente

Welche konkreten Angebote sollen gemacht werden?

> Erlernen von Musikinstrumenten
> Kooperation mit Musikschulen
> Schreibtanz: Malen zur Musik
> Lieder und Songs singen (Kanon, mehrstimmige Lieder,…)
> Musik – AG
> gemeinsames Musik machen in der Gruppe (Unterricht, AG, Hort,…)

2.6. Künstlerisch gestaltende Bildung

Welche Bildungsangebote stehend den Kindern zu?

> jederzeit Material und die Möglichkeit zur künstlerischen Tätigkeit
> vielseitige Materialangebote zum Erkunden und daraus folgt probieren
verschiedener Techniken
> emotionale Gespräche über ihre Bilder, Materialien und Kunstwerke
> Platz für langfristige Arbeiten
> schulinterne Ausstellung
> nutzen vieler Medienangebote

In welchen pädagogischen Settings erfolgen diese Angebote?

> separater Kunstraum mit Lager und Materialfundus
> Platz für Einzel- und Gruppenarbeiten
> genügend Zeit und Raum ( Bilder unvollendet stehen/ liegen lassen können,
um später weiter zu arbeiten)

Welche konkreten Angebote sollten gemacht werden?

> Vielfalt der Alltagsmaterialien (alte und neue Medien) zur Verfügung
stellen
> Bilder, Kataloge, Zeitschriften, daraus folgt Kennenlernen von Kunstwerken
und Künstlern
> regelmäßige Bildbesprechungen
> Raum und Gelegenheit zur Improvisation
> eigene Ausstellungen und Feste
> Museums und Ausstellungsbesuche

2.7. Soziokulturelle, moralische und religiöse Bildung


Welche Bildungsangebote stehen dem Kind zu?

> thematisieren von Erlebnissen und Projekten
> Alltagsrituale Kennenlernen
> Feste im Jahreskreis, Traditionen entwickeln und pflegen
> Natur und Umwelt als alltägliche Bewegungsräume begreifen

In welchen pädagogischen Settings erfolgen diese Angebote?

> Kinder entwickeln ein Wir-Gefühl (Sozialkompetenz)
> Reflektion von Emotionen (z.B. Eifersucht, Zorn, Empörung…,)
> Mitgestalten des Lern- und Erfahrungsraumes Schule
> Umgangsformen (Grüßen, Höflichkeit, Tischsitten, Anrede,…,)
> verschiedene Gesprächsorte aufsuchen (Wald Wiese, Friedhof, Kirche,…)
> partnerschaftliche, gruppenbezogene, projektorientierte Arbeitsformen

Welche konkreten Angebote sollen gemacht werden?

> selbständiges Lernen und Planen durch verschiedene Arbeitsformen
> Klassenraumgestaltung, Wandzeitungen, Schul- und Sportfeste
> Arbeit in verschiedenen AG`s
> schulische und außerschulische Wettbewerbe
> Ordnungsschüler
> Sozialtraining, Patenschaften
> Pflege der Pflanzen und Tiere im Schulgelände
> Rollenspiele
> Besuch von Medien, Museen, Theater, Wandertage, Exkursionen,
Klassenfahrten
> Patenkind Namwanje
> Partnerschule in Konopiska (Polen)
> Kennenlernen von Traditionen (englischsprachiger Raum)








3. Schwerpunkte des Unterrichtes

Bei der täglichen Unterrichtsgestaltung orientieren wir uns an Richtlinien und
Lehrplänen des Landes Thüringen, dem schulinternen Lehrplan, den besonderen
schulinternen Voraussetzungen der Kinder, den örtlichen Gegebenheiten sowie
unserem Leitbild.
Die nachfolgend dargestellten Überlegungen sind das Ergebnis vieler Beratungen
der Mitwirkungsgremien der Schule. Sie sind verbindlich für alle an der Schule
tätigen Lehrer, Erzieher und weiterer pädagogischer Mitarbeiter.

3.1. Unterrichtsgestaltung

Wir unterrichten nach dem Klassenlehrerprinzip. Die Unterrichtsformen
müssen den Anforderungen einer modernen Pädagogik entsprechen. Die
Vielfalt der Unterrichts- und Organisationsformen ermöglicht es den
Schülern, den Lernstoff auf vielerlei Weise aufzunehmen und mit
unterschiedlichen Erfahrungen zu lernen. Anhängig von Unterrichtsinhalten
kann der Unterricht stärker lehrer- und schülerorientiert stattfinden.
Formen des Offenen Unterrichtes rücken stärker in den Vordergrund.
- das Lernen an Stationen,
- Tages- und Wochenplanarbeit,
- Werkstatt- und Projektunterricht,
- Lernstraßen.

Wichtig zur erfolgreichen Umsetzung sind verbindlich abgesprochene Rituale
und Kontrollmechanismen.
Zu Schwerpunktthemen unterrichten wir in erhöhtem Maße
fächerübergreifend.
Andere Themen können mit Situationen und Aufgabenstellungen in anderen
Fachbereichen ergänzt und erweitert werden.

3.2. Arbeitsformen

Der Einsatz verschiedener sozialer Lernformen bildet einen wichtigen
Schwerpunkt zu unserer Unterrichtsarbeit. Neben der Einzelarbeit werden die
Kinder zur Partner- und Gruppenarbeit angehalten.
Dabei üben sie soziale Verhaltensweisen ein. Sie lernen Verantwortung zu
übernehmen, Hilfen anzubieten, Rücksicht zu nehmen und andere zu
akzeptieren.
Unterricht kann, wann immer es sinnvoll und möglich ist, auf außerschulische
Lernorte verlegt werden. Das naturnahe Gelände, das großräumige
Schulgelände bieten vielfältige Möglichkeiten für Erkundungen und
Besichtigungen (Schulgarten, Feuchtbiotop, Insektenhotel, Baumlehrpfad,…).


3.3. Deutschunterricht

Im Deutschunterricht erwerben unsere Kinder Sprachhandlungskompetenzen
in den Bereichen:
- Lesen und Umgang mit Texten und Medien
- Schreiben
- Erzählen und Zuhören
- mündlicher und schriftlicher Sprachgebrauch.

Der Leselernprozess wird durch die sogenannte „Silbenleselernmethode“
in der Schuleingangsphase eingeleitet.
Ein wichtiges Anliegen unserer Schule ist die Entwicklung der Lesemotivation.
Dazu nutzen wir:

- freie Lesezeiten im Unterricht
- Klassenbücherei
- Schulbibliothek
- Besuch von Bücherstuben in der Kreisstadt
- Gestaltung von Lesenächten
- Regelmäßiges Lesetraining in allen Jahrgangsstufen
- Einsatz von Kinderzeitschriften
- Vorleseaktionen in umliegenden Kindergärten und
Altenheimen Theateraufführungen der Kinder
- Lesewettbewerbe
- Lesen von Ganzschriften in allen Schuljahren.

Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt des Lernunterrichts besteht in der
Förderung des sinnerfassenden Lesens, dem lebenspraktisch eine
besondere Bedeutung zukommt. Kindgerechte Internetsuchmaschinen
ergänzen hier die Texte aus Büchern, Zeitschriften usw… .

3.4. Mathematikunterricht

Im Fach Mathematik steht die Herausbildung grundlegender
Rechenfertigkeiten, ihre Anwendung in Sachverhalten und der Umgang mit
Größen im Vordergrund. Dieser Prozess wird durch aktiv- entdeckendes
Lernen, soziales Lernen und selbstbestimmt verschiedene Lernwege zu gehen,
begleitet. Ausprägen von Kompetenzen in folgenden Bereichen:

Entwicklung von Zahlenvorstellungen bis 1 Million
Entwicklung von klaren Größenvorstellungen und rechnen mit
verschiedenen Einheiten

Verfügbarkeit von grundlegenden Wissensbeständen im Einsplusein
und Einmaleins als Grundlage für sicheres Anwenden des halbschriftlichen
und schriftlichen Rechnens und Abwägen zwischen verschiedenen
Rechenverfahren
Anwenden von rechnerischen Fähigkeiten bei Problemlöseaufgaben und
Sachaufgaben
Anwenden verschiedener Darstellungsformen
Beschreiben und Diskutieren mathematischer Probleme und Lösungen
Entwicklung von Raumvorstellungen und Lagebezeichnungen zwischen
Objekten on der Ebene und im Raum
Betrachten, Beschreiben und Analysieren von geometrischen Grundformen
und deren Beziehungen
Nutzen unterschiedlicher Tätigkeiten wie Falten, Legen, Schneiden
Entwicklung von Kenntnissen über Problemlösemöglichkeiten und Anwenden
verschiedener Wege und Methoden
Kommunizieren mit passenden alltagssprachlichen und theoretischen
Begriffen, Stellen von adäquaten Fragen und selbständiges Erarbeiten von
Problemlösungen






3.5. Grundlagen zum selbstverantwortlichen Lernen

Unsere Schüler erwerben Grundlagen zum selbstverantwortlichen Lernen.
Diese Methoden und Arbeitstechniken wurden in einem
schulinternen Methodenlehrplan festgelegt, der sich am Thüringer
Lehrplan orientiert.

Eine umfassende Schulung in Anwendungsprogrammen (z.B. einer
Textverarbeitung) oder Kenntnisse in spezieller Informatik ist Aufgabe der
weiterführenden Schulen.










4. Fördern und Fordern

Ein Ziel der GS „Am Rusteberg“ besteht darin, Kinder musisch, motorisch,
sozial,
sprachlich und fachlich zu fördern.
Unser Unterricht folgt dem Prinzip des Förderns und Forderns.
Der Begriff des Förderns wird häufig nur als Defizitausgleich interpretiert.
Bei uns beinhaltet er jedoch mehr. Lernstarke und lernschwache Kinder werden
innerhalb des Unterrichtes durch differenzierte Aufgabenstellungen und
Lernangebote gefordert.
Kinder, die eine andere Muttersprache als Deutsch sprechen, erhalten eine
spezielle Sprachförderung.
Auch Kinder mit körperlichen Behinderungen oder anderen Teilleistungsschwächen
werden, soweit die Voraussetzungen bei uns vorhanden sind, im Schulalltag
integriert. So fördern wir Kinder sowohl im Rahmen des täglichen Unterrichtes
als auch durch zusätzliche Wahlangebote in den Ergänzungsstunden und
außerhalb des Regelunterrichtes.

-Kinder mit Defiziten erhalten ausgewähltes Unterrichtsmaterial.
-Kinder mit zusätzlichem Förderbedarf erhalten Förderunterricht, um sich
intensiv mit einzelnen Inhalten zu beschäftigen.
- Zusatzmaterial im Klassenraum ermöglicht den Kindern sich mit einem
Sachverhalt auseinander zu setzen.
- Entsprechende Lernsoftware stehen als Lern- und Übungsmöglichkeiten zur
Verfügung.
- Lehrkräfte entwickeln auf Grund ihrer Beobachtungen Förderpläne und
dokumentieren diese.


4.1. Wahlangebote

Ein vielfältiges Angebot von unterschiedlichen Arbeitsgemeinschaften bietet
den Kindern eine weitere Art eigene Neigungen und Begabungen zu fördern oder
neue Interessen herauszubilden.

Unsere Schüler können
- kreativ – künstlerisch
- sportlich
- musisch
- handwerklich
- in der Schülerbücherei
- bei schulinternen, regionalen und überregionalen Wettbewerben
tätig werden.

Vereine aus dem Einzugsbereich der Kinder unterstützen uns dabei.








5. Erziehung

5.1 Entwicklung sozialer Kompetenzen

Unsere Schule ist ein Ort des Miteinanderlebens- und lernens (- ein Lernhaus
zum Wohlfühlen -). Keiner geht als Einzelgänger. Das
zusammengehörigkeitsgefühl wird durch Traditionen und Rituale sowie soziale
Interaktionen im Schulleben regelmäßig geplant und durchgeführt.

- Morgenkreis
- Feste im Jahreskreis
- Schulwandertage/Schulfahrten
- Projekte
- Wettbewerbe

Die Kinder lernen Regeln, pflegen Werte und bilden Normen aus, um so ein
Lernhaus zum Wohlfühlen mitzugestalten.

- Spieltraining Kl.1/2 und 3/4
- Klassen- und Schülerpatenschaften
- Einhalten von Schul- und Klassenregeln
- Streitschlichtung nach der Win – Win Methode
- Gesprächsrunden
- Rollenspiele
- soziale Interaktionen
In dieser schnelllebigen Zeit ist es von großer Bedeutung, dass sich Kinder zu
festen Persönlichkeiten entwickeln.

- achten und schätzen materielle und kulturelle Werte
- Wertschätzung und Anerkennung anderer erfahren
- entwickeln Verantwortung für Natur und Umwelt
- erlernen eine gesunde Lebensführung
- entwickeln eine positive Lebenskultur
- fühlen sich mit ihrer Heimat verbunden

5.2. Beratung

Da Lehrer, Erzieher und Eltern gemeinsam die Verantwortung für die Kinder
tragen, ist die Elternberatung ein wichtiger und unerlässlicher Teil unserer
pädagogischen Arbeit.

Zum Beratungskonzept unserer Schule gehört:

- regelmäßige und transparente Elterninformation über den
Leistungs- und Entwicklungsstand der Kinder
(Elternsprechtage, Elterngespräche nach Absprache,
Elternversammlungen zur Schulorganisation und nach
Themenauswahl, regelmäßige Elternbriefe)
- Einzelgespräche mit Schülern zur Einschätzung von Leistungen
- Einschätzung der Leistungen durch Worturteil in Klasse 1/2
- Kompetenzgespräche mit Eltern und Schülern der 3. und 4. Klassen
(am Ende des 1. Halbjahres) mit Zielvereinbarungen
- schulinterne und gesetzliche Regelungen zur Zensierung und
Bewertung vor den Eltern und Schülern transparent machen
- die Möglichkeit eines Unterrichtsbesuches nach vorheriger
Absprache

5.3. Mitarbeit der Eltern

Generell ist bei der Organisation unterschiedlichster Vorhaben die Mitarbeit
der Eltern erwünscht und notwendig.

Sie unterstützen uns bei:

- Festen und Feiern
- bei thematischen Elternabenden
- im Projektunterricht, bei speziellen Sachthemen
- Wanderungen und Exkursionen
- Pflege von Patenschaften

Entwicklungsvorhaben der Schule finden in Zusammenarbeit mit den schulischen Mitwirkungsgremien statt.



5.4 Übergang vom Kindergarten zur Grundschule

Der Eintritt in die Grundschule ist ein wichtiges Ereignis im Leben des Kindes
und seiner Eltern. Es wird ein gegenseitiges Kennenlernen durch verschiedene
Aktivitäten ermöglicht.
Dabei sollen „Stolpersteine“ auf dem Weg weitgehend beseitigt werden.


- Der Beratungslehrer führt das Einschulungsverfahren.
- Er führt Gespräche mit den Erziehern über zukünftige Erstklässler.
- Der Beratungslehrer leitet notwendige Maßnahmen zur Überprüfung und
weiteren Entwicklung des Kindergartenkindes ein.
- Die Kindergärten werden zu schulischen Veranstaltungen eingeladen.
- Mindestens einmal im Schuljahr findet eine Beratung mit den
Kindergartenleiterinnen statt.
- Zukünftige Schulanfänger können mit ihren Erzieher am Unterricht der
Schuleingangsphase teilnehmen.
- Im Frühjahr des Einschulungsjahres kommen die Schulanfänger zu
„Schnuppertagen“.
- Bis zu den Sommerferien finden drei Informationsabende statt, auf
denen die Eltern die Schule, Lehrer und Erzieher kennenlernen. An
diesen Abenden werden wichtige Informationen zur Vorbereitung des
Kindes auf die Schule und zur Schulorganisation gegeben.
- Die ersten zwei Schultage sind Kennenlerntage.
- Am folgenden Samstag werden die Kinder fröhlich mit einer
Einschulungsfeier in das Schulleben aufgenommen.

5.5. Übergang von der Grundschule zu weiterführenden
Schularten

Besondere Bedeutung hat der Übergang zu einer weiterführenden Schule
nach Klasse 4. Dieser Wechsel wird durch umfangreiche Elternberatung
und -information
vorbereitet.
Durch die weiterführenden Schulen werden verschiedene Kontakte vor dem
Übergang ermöglicht.

- am Unterricht teilnehmen
- einladen zu Info-veranstaltungen und „Tag der offenen Tür“
- Hospitation der künftigen Klassenlehrer und Kontaktaufnahme zu den
Kindern
- Lehrer der vierten Klassen können an Fachkonferenzen der weiterführenden
Schule teilnehmen









6. Zusammenarbeit im Kollegium

Die gemeinsame Basis für das pädagogische Handeln findet das Kollegium durch
regelmäßige Zusammenkünfte auf verschiedenen Ebenen.

- Gesamtkonferenzen mindestens 2 mal jährlich
- Lehrerkonferenzen mindestens 1 mal im Quartal
- Arbeitsberatungen der Lehrer monatlich
- Arbeitsberatungen der Erzieher wöchentlich
- Fachkonferenzen mindestens 1 mal im Quartal
- jahrgangsbezogene Teamtreffen monatlich
- Klassenkonferenzen


Dort gefasste Vereinbarungen sind für alle verbindlich.
Die alltägliche Zusammenarbeit im Kollegium umfasst den Austausch:

- über Erfahrungen im Einsatz von Medien, von Arbeitsmitteln…
- beim Umgang mit Problemen
- bei Berichten über außerschulische Fortbildungsveranstaltungen
- bei der Beurteilung von Leistungen
- zur Durchführung paralleler Lernzielkontrollen innerhalb einer
JahrgangsstufeEs finden in jedem Schuljahr schulinterne Fortbildungen zum
gemeinsam ausgewählten pädagogischen Themen statt. Diese sind
stundenweise eintägig oder mehrtägig möglich.Wir führen Schüler/
Schülerinnen der weiterführenden Schulen oder Studierende aus
dem pädagogischen Bereich im Rahmen eines Praktikums in die
Grundschularbeit ein








.


7.Öffentlichkeitsarbeit

Generell führen wir im Schuljahr mehrere Aktivitäten unter Einbeziehung
der Eltern, außerschulischer Kooperationspartner und des Fördervereines
durch. Wir präsentieren uns bei Festen und Feiern in der Schule und in den
umliegenden Orten Unsere Kinder besuchen Altenheime und Kindergärten
um vorzulesen, zu singen oder zu musizieren. Sie gestalten außerschulische
Weihnachtsfeiern in den Dörfern unseres Einzugabereiches.

Wir nehmen an regionalen und überregionalen Wettbewerben in verschiedenen
Bereichen teil.
Unsere Schule verfügt über eine eigene Homepage (www.gs-rustenfelde.de)
Auf der wir regelmäßig Aktuelles aus dem Schulleben darstellen. Dazu nutzen
wir ebenso die Tagespresse sowie den regionalen Kurier unserer Gemeinden.

Generell haben die Eltern die Möglichkeit, nach Voranmeldung an
Unterrichtsstunden teilzunehmen.






8. Kooperationspartner
Um nachhaltige Erziehungs- und Unterrichtsarbeit zu leisten bedarf es auch
außerschulischer Personen und Institutionen, die bereit sind, sich den Belangen
unserer Schule zu öffnen, Hilfestellungen zu geben oder partnerschaftlich zu
kooperieren. Die wichtigsten werden nachfolgend ohne Rangfolge aufgeführt:

- Villa Lampe Heiligenstadt Schwerpunkt: Gewaltpräventation
- Sportvereine und freiwillige Feuerwehren der Dörfer aus unserem
Einzugsbereich
Schwerpunkt: Arbeitsgemeinschaft
- Förderverein Tintenklecks e.V.
Schwerpunkt: Förderung durch Elternarbeit
sächliche und finanzielle Unterstützung
- Musikschule „Fröhlich“ Herr Sedelmeier

- Instrumentalunterricht Herr Schulz

- DINO – Sprachschule Herr U. Hofmann
Schwerpunkt: Frühenglisch
- Frau Heidemarie Mesecke
Schwerpunkt: Brain – Gym/Lernen durch Bewegung

- Schulpartnerschaft mit einer polnischen Grundschule in Konopiska
Schwerpunkt: Förderung des europäischen Gedankens

- Uganda – Verein e.V. Heiligenstadt
Schwerpunkt: Lebenskulturen Afrikas kennenlernen
Übernahme von Partnerschaften
- Gemeinde Rustenfelde und die VG Hanstein – Rusteberg
Zu den außerschulischen Kooperationen gehört an unserer Schule eine
vielseitige öffentliche Berichterstattung unserer Arbeit. Dazu intensivieren und steuern wir die Zusammenarbeit mit den Medien.









9. Entwicklungsziele Als Ergebnis des bisherigen Evaluationsprozesses nach
den letzten zwei Jahren entstand bis zum Ende des Jahres
2009 aktualisierte Schulprogramm. Es wurde in allen Bereichen reflektiert und
kurzfristige bis langfristige(5Jahre) Ziele entwickelt.
Perspektivisch werden wir uns mit folgenden Arbeitsfeldern
auseinandersetzen:
Entwickeln von Wertvorstellungen, Erlangen von Sozialkompetenz
offenere Unterrichtsgestaltung
Differenzierungsmöglichkeiten im Unterricht
Einsatz sozialer Lernformen
Erprobung von Möglichkeiten zur Intensivierung der Schuleingangsphase
Die Fortschreibung bzw. Weiterentwicklung wird sich in Zukunft auf die
Evaluation der Schularbeit, auf die Einbindung neuer gesetzlicher
Bestimmungen bzw. Rahmenpläne und auf die Gestaltung des Schullebens
richten.


Ziel: Die Schüler erlernen während ihrer Grundschulzeit einen sorgsamen und Verantwortungsbewussten Umgang mit Sachwerten und rbeitsmaterialien.

Maßnahmen:
- Alle sorgen für eine saubere Schule.
- Wir halten Ordnung am Arbeitsplatz
- Jeder übernimmt Verantwortung für die Lern- und Spielmaterialien.
- Wir gehen pfleglich mit Schuleigentum um.
- Wir formulieren Wochenziele und werten sie gemeinsam aus.

Zeitplan:

- Herbstferien, kontinuierliche Fortsetzung

Evaluation:

- Auswertung in der Klasse
- mit Lob, Stärken hervorheben und ansprechen


(2) Ziel: Die Schüler erlernen gegenseitige Achtung und respektvollen
Umgang miteinander und gegenüber Erwachsenen.

Maßnahmen:
- Alle praktizieren höfliche Umgangsformen (Grüßen, Bitte und Danke sagen,…)
- Wir halten Gesprächsregeln ein.
- Wir vermeiden Schimpfwörter und beleidigen uns nicht.
- Wir helfen uns gegenseitig.
- Wir gehen konsequent gegen Regelverstöße vor.
- Wir beziehen aktiv die Eltern ein.

Zeitplan: gegenwärtig

Evaluation:

- Dokumentation der guten Taten (Liste)
- Auswertung durch Jahrgangsteams
- Auswertung in schulinternen Befragungen
- Thünis



(3) Ziel : Alle Schüler sollen in der Grundschulzeit mit offenen
Unterrichtsformen vertraut gemacht werden. Unterrichtsformen
werden als wichtiges, aber nicht alleiniges Unterrichtsprinzip
angesehen.

Maßnahmen:

- Die Schüler suchen eigenständig nach Lösungswegen und
organisieren sich Lernen selbst. Dabei können sie ihre persönlichen Neigungen
und Interessen stärker in den Unterricht einbringen.
- Im Bereich des offenen Lernens werden folgende didaktische Varianten
praktiziert:

* Tages- und Wochenplanarbeit
* Stationenlernen
* Projektunterricht
- Methodisch und organisatorisch werden die Schüler auf die offenen
Unterrichtsformen vorbereitet.
- Einmal pro Woche wird das offene Lernen praktiziert.

Zeitplan:

- Die Vielfalt der Methoden wird im Verlaufe des Schuljahres
kontinuierlich erweitern.

Evaluation:

- Teamsitzungen
. Fachkonferenz
. Jahrgangsteams
. Klassenkonferenz
. Lehrer- und Erzieherkonferenzen
. Gesamtkonferenzen
. Klassenraumgestaltung . Thünis
. Präsentationen

(4) Ziel: Aufbauend auf seinen Kenntnissen und Fähigkeiten gemäß des
Lehrplanes wird jeder Schüler entsprechend seines
Leistungsstandes individuell gefördert und
darüber hinaus besondere Talente weiterentwickelt sowie Schüler
mit Teilleistungsschwächen unterstützt.

Maßnahmen:

- Die Aufgabenstellungen fördern individuelle Fähigkeiten und
Interessen.
- Entsprechende Lernhilfsmittel stehen den Kindern zur Verfügung
und werden im Unterricht selbständig genutzt.
- Durch kooperative Lernformen stärken wir die Sozial- und
Methodenkompetenz und legen die Grundlagen für die Entwicklung
der Teamarbeit.
- Im Rahmen der offenen Ganztagsbetreuung erfahren die Kinder
auch nach Unterrichtsende persönliche Zuwendung.

Zeitplan:

- Ab den Herbstferien können die materiell-technischen Aufgaben
umgesetzt werden.
- Die methodische Entwicklung in der Differenzierung wird im
Verlaufe des Schuljahres nach weiteren Fortbildungen
schrittweise eingeführt.

Evaluation:

- regelmäßiger Erfahrungsaustausch in den Jahrgangsteams
- Kompetenztest
- Förderpläne




(5) Ziel: Die Schüler lernen durch soziale Integrationen sich gegenseitig zu
akzeptieren und im Team zu arbeiten.


Maßnahmen:
- Durch den Einsatz von Gruppen-, Partner- und Projektarbeit sowie
Rollen- und Planspielen soll die soziale Identität und der
Gruppenzusammenhalt gefördert werden.
- Auf Klassenstufenbasis werden spezielle Sozialtrainings
durchgeführt, die Handlungsorientierungen im Zusammenleben und
Lernen in der Schule geben sollen.
- Die im Morgenkreis formulierte Ziele werden in jeder Klasse sichtbar
und am Ende der Woche ausgewertet.
- Die Viertklässler übernehmen eine Partnerschaft für die
Schulanfänger.
- Durch die Gestaltung eines aktiven Schullebens auch außerhalb des
Unterrichts und die Pflege von Traditionen stärken wir das Wir-
Gefühl und fördern die Schulidentität.
(Feste im Jahreskreis, Schulfest, Schulwandertag, …).

Zeitplan:

- kontinuierlich im Verlaufe des Schuljahres

Evaluation:

- Elterngespräch
- Kompetenzbogen
- Zeugnis
- Schul- und Klassenklima
- Befragungen Zeitpunkt wann ?

(6)Ziel: Mindestens zweimal im Monat soll über die
Hausaufgabenbetreuung ein Gespräch zwischen Lehrern und
Erziehern stattfinden.

Maßnahmen:

- Im Sinne der Verbindung von Kooperation und Kommunikation sollen
feste Zeiten zum Austausch gefunden werden.
• Ergebnissicherung
• Austausch

Zeitplan

- zweimal monatlich ab Winterferien

Evaluation:

- intern nach 8 Wochen
• Erfahrungsaustausch
• Jahresende Überprüfung des Erfolges


(7) Ziel: Um Interessen und Begabungen noch stärker zu fördern,
geben Erzieher den Kindern die Möglichkeit gruppenübergreifend
und nach eigener Wahl Angebote zu nutzen. Innerhalb der
verschiedenen Altersstufen erweitern wir die Grundlagen für das
gemeinsame Entdecken, Erleben und Handeln.



Maßnahmen:

- Um ein vielfältiges Angebot abzusichern wird die gruppenübergreifende
Nachmittagsbetreuung mit einer Woche Vorlauf unter Einbeziehung
der Kinder geplant.
- Der gruppenübergreifende Angebotsnachmittag wird einmal wöchentlich
durchgeführt.
- Auch in den festen Gruppen wird den Kindern die Möglichkeit zur
Auswahl hochwertiger Angebote gegeben.

Zeitplan:

- Die Wahlangebote werden gegenwärtig geplant, bereitgestellt und
im Laufe des Schuljahres kontinuierlich erweitert.

Evaluation:

- Die Angebote werden wöchentlich im Gesprächskreis mit den
Kindern und in den Teamsitzungen der Erzieher zu ausgewählten
Schwerpunkten besprochen.


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